Die Gedenkstättenfahrt der Realschule Fahrn
Unser Leitgedanke: Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Dieses Motto unserer Schule steht dafür, dass wir uns aktiv gegen Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, einsetzen, nicht wegschauen und schulterzuckend vorbeigehen, wenn es zu Gewalt und Diskriminierungen an unserer Schule kommt, sondern uns aktiv mit der Situation auseinandersetzen und menschenfeindliche Einstellungen wie Rassismus, Antisemitismus, Homophobie, Muslimfeindlichkeit oder die Herabwürdigung von Frauen bei uns keinen Platz haben. (Quelle: https://www.schule-ohne-rassismus.org/)
Gedenkstätten in Deutschland zeichnen sich durch drei Merkmale aus:
Sie bewahren die Geschichte des authentischen Ortes, dokumentieren und lehren die jeweilige Geschichte der nationalsozialistischen Verbrechen und gedenken deren Opfer.
(Quelle: https://www.gedenkstaettenforum.de/gedenkstaetten/erklaert/definition)
Die Realschule Fahrn bietet die Gedenkstättenfahrt jedes Jahr für Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 9 an.
In der Regel fahren wir im Juni, kurz vor den Sommerferien. Die Fahrt dauert immer 6 Tage. Wir fahren bereits sonntags los und kommen freitags zurück.
- Bewirb dich per Mail so kreativ wie du gerne möchtest und beantworte in deiner Bewerbung die Fragen, warum du unbedingt teilnehmen möchtest, was dich besonders am Thema Nationalsozialismus, Holocaust und Gedenkstätten interessiert und warum du denkst, dass Gedenkstättenfahrten auch heute noch wichtig sind.
- Komm` regelmäßig zu unserer vorbereitenden AG.
Wir fahren seit einigen Jahren in die Gedenkstätte Sachsenhausen in Oranienburg, was in der Nähe von Berlin ist. Um auch die Möglichkeit zu haben, die Hauptstadt kennenzulernen, übernachten wir in Berlin und fahren täglich mit der Bahn zur Gedenkstätte nach Oranienburg. In der Zukunft wollen wir auch noch andere Gedenkstätten besuchen.
Wir arbeiten in der Gedenkstätte mit ausgebildeten Teamer*innen zu unterschiedlichen Themen rund um den Nationalsozialismus, das Konzentrationslager Sachsenhausen und die Gruppen der Verfolgten. Die Jugendlichen lernen den Lagerkomplex durch eine interaktive Führung kennen, arbeiten mit Häftlingsbiographien, Originalfundstücken und vielem mehr.